KI-Workshop für Systems Engineering:

Die Nutzung von KI zur Erstellung von Anforderungen und Architekturen für technische Produkte

In diesem interaktiven Workshop erleben Sie praxisnah, wie generative KI-Systeme, wie z. B. ChatGPT oder Gemini, gezielt im Systems Engineering eingesetzt werden können. Der Fokus liegt auf der systematischen Erstellung und Optimierung von Anforderungen sowie auf unterschiedlichen Architektursichten. Dabei verwenden wir u.a. die SOPHIST Prompting Guideline, einem strukturierten Regelwerk zur Verbesserung der Prompt-Qualität und damit der KI-generierten Inhalte.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung steigen Sie direkt anhand eines durchgängigen Beispiels in die praktische Arbeit ein. Dabei orientieren wir uns an typischen SE-Aktivitäten:
In Bezug auf Anforderungen bspw. die Kontextabgrenzung, die Ermittlung, die Dokumentation und die Validierung von Anforderungen.
Für die Architektur sind dies verschiedenen Architektursichten z.B. funktional, logisch etc. oder die Verfeinerung einer Architektursicht, um bestimmte Qualitätsaspekte wie Architekturrichtlinien bzw. -Prinzipien stärker zu berücksichtigen.
Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden analysieren Sie die Ausgangslage, formulieren erste Prompts und verfeinern diese schrittweise. So entsteht ein greifbares Verständnis dafür, wie sich KI-Werkzeuge sinnvoll und effizient im Systems Engineering integrieren lassen.
Besonderer Wert wird auf das iterative Lernen gelegt: Die Wirkung verschiedener Prompt-Strategien wird direkt sichtbar und diskutierbar, da Sie die Ergebnisse unmittelbar ausprobieren und optimieren können. Auf Wunsch können auch Beispiele aus Ihrem eigenen Entwicklungskontext eingebracht und bearbeitet werden. So entsteht ein direkter Mehrwert für Ihre Praxis.
Das erwartet Sie:

  • Ein interaktives, teamorientiertes Workshop-Format (2–4 Gruppen à ca. 3 Personen)
  • Arbeiten mit einem selbstgewählten KI-Tool (z. B. ChatGPT, Gemini oder Copilot)
  • Anwendung eines strukturierten Prompting-Ansatzes für KI-gestütztes Systems Engineering
  • Erstellen von Artefakten wie Stakeholderlisten, Use Cases, sprachlichen Anforderungen, Anforderungsmodelle, funktionale Architektur, logische Architektur, physikalische/technische Architektur
  • Integration der Ergebnisse in klassische RE- und Architektur-Spezifikationen
  • Reflexion und Diskussion anhand der unterschiedlichen Gruppenergebnisse

Zielgruppe und Voraussetzungen

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